Von Budapest nach Belgrad- eure Erfahrungen?

Hallo liebe Radelfreunde!
Ich stelle mich kurz vor, ich heiße Julia, bin 26 Jahre alt und habe bereits einige Teile des EV6 abgeradelt- bisher von St. Nazaire (Fr) nach Orléans, sowie von Ulm nach Budapest. Dieses Jahr würde ich gern mindestens die Etappe von Budapest nach Belgrad fahren und wollte daher nach euren Erfahrungen fragen. Wer ist die Strecke schon gefahren und kann mir gute Tipps geben, welche Routen sollte man wöhlen, welche eher nicht, was ist generell zu beachten, etc. Ich freue mich auf Antworten aller Art!
Viele Grüße,
Julia

Kommentare

  • hi, ich bin im sommer 2011 mit einem freund von wien nach rumänien über belgrad gefahren. wir haben uns sehr lange zeit gelassen. besorg dir auf jeden fall eine radkarte. wir hatten die von bikeline. ziemlich gut, da auch campingplätze usw. eingezeichnet sind. da gibts auch verschiedene routen zum auswählen. wenn im bikeline eine strecke als holprig (lila-strichliert, denk ich) eingezeichnet war, war sie meistens kaum zu befahren. die strecke ist sehr innteressant. wir hatten zur sicherheit einen pfefferspray mit, da man uns vor den hunden in rumänien gewarnt hat. in serbien sind es nicht so viele gewesen, aber wenn, dann hatten sie uns meistens ignoriert, da wir halt auch langsam vorbeigefahren sind. die leute die wir getroffen haben waren alle ziemlich nett. serbien is halt geil, da es ziemlich billig ist. und belgrad ist eine wunderschöne stadt. sehr viel grün. geiler park, geile donaupromenade. echt schön.

    geschlafen haben wir meistens irgendwo an der donau im zelt, oder auf dem campingplatz und in den städten in hostels.

    ich hatte mir nach belgrad eine warnweste zugelegt, mein freund fuhr immer mit warnweste, da manche autofahrer ein bisschen wilder fahren und sie radfahrer weniger beachtung schenken als zb in österreich.

    von wien bis budapest ist die fahrradstrecke ziemlich schön ausgebaut, danach wirds ein bisschen schwieriger. also man fährt nicht immer auf einer reinen fahrradstrecke, sondern muss sich auch mit autos die straße teilen.


    aber diese tour war echt ein sehr geiles erlebnis. wir haben wundervolle menschen getroffen.

    geilo wars

    wennst noch fragen hast:

    dominik.stockhammer@gmx.at

    lg dominik
  • ah hab noch eine frage an dich julia,

    wieviele kilometer sind es mit dem fahrrad von wien nach basel und wie ist die strecke dorthin?


    danke

  • Hallo Julia,

    wir sind 4 Fahrradfreunde und radeln im August die Donau von Budapest nach Belgrad ab.
    Tipps hätten wir auch nötig, hab nur gehört das es in Serbien streunende Hunde geben soll, ansonsten ist es in der Panonischen Ebene ziemlich warm im Sommer, letztes Jahr sind wir bei durchschnittlich 35 bis 38 Grad die Strecke von Passau nach Budapest geredelt.

    Gruß
    Roland
  • Hallo Zusammen,

    ich bin vor zwei Jahren den Donauradweg von Donaueschingen bis ans Schwarze Meer (Sulina) gefahren.
    Der Donauradweg ist ja größtenteils identisch mit dem Eurovelo 6.
    Ab Budapest kommt man sehr gut nach Serbien.
    Im Großraum Budapest auf Radwegen, wenn es dann ein bisschen weiter weg ist nur noch auf der Straße. In Serbien fährt man nur noch auf der Straße. Ich hatte aber nie Probleme mit dem, mitunter, sehr starken Verkehr auf den Straßen.
    Der Weg von Belgrad nach Pancevo (über die Donaubrücke) war der einzige Punkt an dem ich kurz am Angst hatte, dass mich ein Auto oder LKW überfahren könnte.
    Hunde sind, meines Erachtens gar kein Problem. Einfach weiterfahren und nicht beachten, dann lassen sie nach wenigen Metern ab und trotten wieder nach Hause.
    Die Temperaturen waren in Ungarn und Serbien gut auszuhalten, bin Anfang September gefahren.
    In Rumänien waren es dann über ein paar Tage hinweg um die Mittagszeit immer so um 35-40 Grad!

    Ich wünsche euch eine gute, pannenfreie Fahrt, genießt die Landschaften und Land und Leute.

    Gruß

    Oliver
  • Hallo Ihr!
    Ich war im letzten Jahr von Budapest nach Constanza unterwegs.
    Ich hatte die Karten von Huber sind echt super. Die Bikeline Führer hatte ich auch mit da wegen Pensioenn und Hotels vieles drinnen ist und auch wegen den Fähren.

    Ich hatte einenen Pfefferspray mit wegen den Hunden in Serbien und Rumänien. Ich musste ihn leider zweimal benutzen ansonst mehr gekläffe als gefährlich. Tipp: Ortseinfahrten und Ausfahrten aufpassen.

    Ansonst nur positive Erfahrung gemacht mit den Menschen - hilfbereit ohen Ende.

    Viel Spaß bei der Tour!

    LG Reinhard
  • Hallo zusammen,

    ich bin diesen Sommer zusammen mit meinem Vater von St. Nazaire bis nach Varna (BG) geradelt, nach 4317km sind wir am Ziel angekommen und es war grossartig. Die Strecke durch Serbien ist gut bis sehr gut ausgeschildert, Bulgarien hat jetzt auch langsam damit angefangen. Alles in allem eine grossartige Erfahrung; da wir aus Serbien kommen, hatten wir keine Verständigungsprobleme, was das ganze natürlich einfacher macht...

    Die Brücke in St. Nazaire war aufgrund des Verkehrs und des unglaublich starken Windes sehr schwierig zu fahren; in grösseren Städten kann man dem Verkehr leider nicht ausweichen, aber wirklich schlimm war es nur in Budapest und Belgrad - aber auch da ist es fahrbar, einfach gut aufpassen. Die Hunde waren eigentlich nirgends ein Problem, wie Oliver schreibt: einfach weiter fahren. Frankreich war total verregnet und kalt, ab Linz wurde es ziemlich heiss - in Bulgarien sind sind die Distanzen zwischen den Dörfern teilweise recht weit, daher viel Wasser mitnehmen.

    Wenn jemand noch weitere Infos benötigt: milena.stevic@bluewin.ch

    Viele Grüsse & viel Spass auf dem Rad!

    Milena
  • Ich bin die Strecke im letzten Sommer gefahren (Budapest bis Drobeta T.S.) und habe ein Video darüber in Youtube abgelegt (eingeben: Donauradweg 4). Nach Gesprächen mit anderen Radlern würde ich eher die Strecke über Kroatien empfehlen (beim Eisernen Tor auf jeden Fall die durch Serbien).
    Viele Grüße
    Thomas
  • Hallo ihr Radlfreunde,
    ich muss einfach auch mal schreiben, wg deiner Hundefrage:

    Bin vor drei Jahren mit einem Freund den Donauradweg ans Schwarze Meer geradelt.
    Ich hatte das mit den Hunden in Rumänien auch irgendwo gelesen. Also haben wir ab Belgrad in verschiedenen Geschäften nach Pfefferspray gefragt, aber nichts gefunden. Haben in ganz Rumänien / Bulgarien keinen einzigen aggressiven Hund gesehen (nur ab und zu ein paar schläfrige Exemplare dösend im Schatten).

    Das mag in Städten vlt anders sein; mein Tip ist aber: Nicht ins Bockshorn jagen lassen, angstfrei die Reise angehen und sich auf viele nette Menschen und tolle Begenungen einlassen.

    Viel Spass und eine tolle Reise

    wünscht
    Marc

    (solange es noch nicht abgeschaltet ist, finden sich unter www.marcundseppi.piczo.com noch ein paar Reiseerzählungen - die meisten Bilder sind allerdings leider verloren)
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