Basel - Nevers im August 2012

Im August 2012 waren die knapp 700km von Basel bis Nevers (mit einigen Umwegen) bei durchweg gutem Wetter ein schönes Erlebnis. Hier einige evtl. hilfreiche Anmerkungen zu dieser Tour:
- Der franz. Routenführer Basel - Nevers war eine große Hilfe, nicht nur der Unterkunfttipps wegen. Eine empfehlenswerte Anschaffung, allerdings nur in Frankreich erhältlich, aber übers Internet dort bestellbar.
- Nur an ganz wenigen Stellen, wenn es von den Treidelpfaden weg durch die Landschaft ging, gab es Schwierigkeiten mit der Ausschilderung. So bei Cronat, wo das Radschild nicht zum Kanal, sondern quasi zurück nach Vitry führt und man besser dem Schild nach Gannay folgt.
- Die "Durchfahrt verboten"-Schilder an den "halaches" kann man getrost missachten,
falls man nicht mit Kindern, einem Gespann oder sehr viel Gepäck unterwegs ist. Grasnarbiger, etwas huckeliger, mal steiniger Untergrund, vielleicht mal eine kurze Sandstrecke: das sind die "schlimmsten" Erfahrungen, die man hier machen kann. Der Belag wechselt gelegentlich nach den Brücken, bei denen man entscheiden kann, ob man ggf. die Straße nehmen möchte, wenn der Treidelpfad dann doch zu anstrengend werden sollte.
- Die Treidelstrecke vor Chalon-sur-Saone ist weiter befahrbar als die Karte angibt.
- Die Straßenabschnitte sind überwiegend recht gut befahrbar, sodass wir diesen als "Variante" gekennzeichneten Strecken den Vorzug vor der über die Hügel führenden "normalen" Route gegeben haben.
- Wenige Kilometer vor Decize ist eine schnuckelige Auberge direkt am Kanal. Das Chambre d'Hotes in der Nähe erlaubt die kurze Fahrt zum Abendessen auf der Auberge-Terrasse.
In Paray-le-Monial ist das Hotel "Les Trois Pigeons" recht empfehlenswert, das Hotel "Aux Vendanges de Bourgogne" dagegen eher weniger.
Radmitnahme im TGV ist sehr begrenzt möglich; die kurzen Halts zwingen zu einem sehr zügigen Einladen der Räder, was bei Gepäckstau im Radbereich oder vielen Reisenden etwas schwierig wird.
Radmitnahme in den normalen Zügen ist nicht - wie im Routenführer angegeben -problemlos auf dieser Strecke möglich; vormittags werden etwa drei Stunden in den Regionalzügen keine Räder mitgenommen, ab Mittag geht es dann wieder, auch in begrenzter Zahl.
Die Räder werden vertikal in Haken gehängt, behindern aber trotzdem den Durchgang und die im gleichen Bereich angebrachten Klappsitze. Das Einhängen ist bei gut besetztem Zug nur mit freundlicher Rücksichtnahme der Mitreisenden möglich…
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